Digitales Diktat und Spracherkennung an Hessischen Gerichten

In Anbetracht des Fortschritts auf dem Gebiet der Spracherkennung gewinnt die Thematik des "Digitalen Diktats" in der Justiz immer mehr an Bedeutung.

Anknüpfend an den letzten EDV-Gerichtstag - der dies in einem eigenen Arbeitskreis behandelte - wollen wir die praktische Umsetzung beleuchten. Bei dem Arbeitskreis hat sich unter anderem gezeigt, dass keine Studien zu den Erfahrungen mit dem Digitalen Diktat und Spracherkennung zur Verfügung stehen.

Das Justizministerium des Landes Hessen hat ein Pilotprojekt innerhalb der Sozialgerichtsbarkeit gestartet. Im Endausbau sollen so 1300 Gerichtsarbeitsplätze mit Spracherkennung ausgestattet werden. Dazu gehört auch der Einsatz von 150 Headsets, 350 Handdiktiergeräten und 150 digitalen Diktiergeräten.

Darüber hinaus müssen die bisherigen Infrastrukturen den neuen Anforderungen angepasst werden.

Dieses wird seit Anfang an von der EEAR wissenschaftlich begleitet. Besonderes Augenmerk wird dabei, neben den technischen Aspekten, auf die Akzeptanz sowohl auf Seiten der Servicekräfte, als auch auf Seiten der Richter gelegt.

www.eear.de