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Allgemeines

Im Jahre 2001 wurde u. a. durch Lawrence Lessig, Professor an der Stanford Law School, die Initiative Creative Commons (CC) ins Leben gerufen, die es sich seitdem zur Aufgabe gemacht hat, den Urhebern von digitalen Werken und Inhalten eine verlässliche und verständliche Alternative zum wohlbekannten "all rights reserved" zu bieten. Dies geschieht durch ein klar verständliches, abgestuftes Lizenzmodell, welches entsprechend den Vorstellungen des Urhebers zum Schutze seines Werkes ein "some rights reserved" ermöglicht. 

Inspiriert wurde das Projekt vor allem durch die GNU General Public License, die von der Free Software Foundation für Computerprogramme entwickelt wurde und weltweit zum Entstehen einer kooperativen Entwickler-Community beigetragen hat. Ein ähnliches Zusammenwirken von Künstlern und Autoren wird immer wieder durch strikte Urheberrechtsregeln behindert, die oft sogar gegen den Willen der Werkschaffenden rechtliche Mauern um die geschützten Werke errichten. Da die Antwort hierauf aber nicht eine Schwächung, Aushebelung oder massenhafte Verletzung des Urheberrechts sein darf, muss den Urhebern eine Entscheidungsmöglichkeit darüber gegeben werden, ob ihre Werke mit bestimmten Freiheiten versehen sein sollen und mit welchen. Dazu hat Creative Commons ein Set von 6 verschiedenen Lizenzen entworfen und entwickelt diese stetig weiter. 

Die EEAR ist seit Februar 2007 Kooperationspartner von Creative Commons International (CCi) und hat das Legal Project Lead für den deutschen Rechtsraum übernommen. Aufgabe der EEAR ist es dabei, die verschiedenen Lizenzversionen ins Deutsche zu übersetzen, sie gegebenenfalls an die hiesige Rechtslage anzupassen, die rechtlichen Inhalte der Website http://de.creativecommons.org zu pflegen und als Ansprechpartner zu fungieren - für Werkschöpfer ebenso wie für andere CC-Sektionen. 

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes, dem ZAR der Universität Karlsruhe, dem Institut für Rechtsfragen der Open-Source-Software und weiteren Akteuren leistet die EEAR damit einen Beitrag zur Etablierung alternativer Lizenzmodelle in der vernetzten Gesellschaft.

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